GUSTAV-ADOLF-MUSEUM

Das Weißenfelser Geleitshaus wurde 1552 als Wohnhaus erbaut und kurze Zeit später zum kurfürstlichen Geleitsamt bestimmt. Nach dem Tod des schwedischen Königs Gustav II. Adolf im November 1632 in der Schlacht bei Lützen wurde dessen Leichnam im Erkerzimmer in der ersten Etage des Hauses obduziert. Von diesem Ereignis soll dort der legendäre Blutfleck des Königs zeugen. Außerdem fanden seine Sarglegung und erste Aufbahrung im Geleitshaus statt. Der Trauerzug, der den König zurück nach Schweden brachte, fand hier seinen Ausgangspunkt.

Die Ausstellung beleuchtet ausgehend von der lokalen Situation im 16. Jahrhundert die Ereignisse, die zum Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges und seiner Dimension als Religionskrieg führten. Die Auswirkungen des Krieges werden nicht nur im Hinblick auf die Stadt Weißenfels betrachtet. Illustriert wird dies durch zeitgenössische Stadtansichten, Flugblätter, Grafiken, Münzen und Medaillen. Schlachtszenen, Waffen sowie Rüstungsteile vermitteln ein Bild des zeitgenössischen Kriegswesens.

 

Seit über 75 Jahren ist das Herzstück der Ausstellung das Diorama zur Schlacht bei Lützen, das mit über 10.000 Zinnsoldaten den Schlachtverlauf nachstellt und Besucher aus ganz Europa anlockt.

 

Das Gustav-Adolf-Museum und Irish Pub „Battlefield“ im Weißenfelser Geleitshaus.

 

Anschrift:         Gustav-Adolf-Museum, Große Burgstraße 22, 06667 Weißenfels

Telefon:            03443-333521

 

Öffnungszeiten:            Di – Fr: 15 Uhr bis 21 Uhr

                                   Sa, So: 10 Uhr bis 18 Uhr und nach Vereinbarung





Beschreibung der Räume
Eine kleine Lese-Tour durch das Museum zum Appetit holen:-)
die Lese-Tour.doc
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museum guide - english language
A short trip to the rooms of museum
the english tour.doc
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